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RTL: Mario Barth deckt auf!

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Bild: © RTL

Blickt man auf die immensen Summen, die unser Staat alljährlich für Neu- und Umbauarbeiten zur Verfügung stellt, kann einem schon mal das Lachen im Halse stecken bleiben. Leider ist es in den meisten Fällen jedoch nicht nur der Staat, der tief in die Tasche greift, sondern immer auch der kleine Bürger, der sein sauer verdientes Geld teils unnütz versickern sieht. Oft werden solche Fälle von grober Steuerverschwendung unter den Teppich gekehrt, doch ein Mann lüftet seit einiger Zeit auf äußerst unterhaltsame und vor allem erfolgreiche Weise den Schleier der Verschwiegenheit.

Top-Comedian Mario Barth ist mit seiner neuen investigativen Comedy-Show „Mario Barth deckt auf“ ein echter Überraschungserfolg gelungen. Durchschnittlich 4,16 Millionen Zuschauer (MA 13,9 Prozent, Zuschauer ab 3 Jahre) sahen die ersten drei Ausgaben. Bei den 14- bis 59-jährigen Zuschauern lag der Marktanteil bei sehr guten 18,6 Prozent (3,10 Mio.). Damit hat der Berliner Ausnahmekünstler ein echtes Zuschauerbedürfnis entdeckt, denn: Wer will nicht wissen, wohin sein Geld fließt und wo es sinnlos verpulvert wird. Und da gibt es noch viel aufzuspüren. Ab dem 8. Oktober 2014, um 20,15 Uhr setzt Mario Barth seine witzig-direkte Mission fort.

In sechs neuen Ausgaben deckt der Berliner und sein Team aus prominenten Spürhunden wieder absurde Fälle von Steuerverschwendung auf und rückt den Verantwortlichen ordentlich auf die Pelle. Doch diesmal hat der Top-Comedian sein Jagdrevier erweitert und präsentiert neben den unglaublichsten Steuergeldverschwendungen auch skurrile Fälle von Behördenwahnsinn, falschen Werbeversprechen und miesen Geschäftsgebaren. Unterstütz wird Mario Barth dabei wieder von einem Kreis angesehener Experten. Neben Reiner Holznagel als Koryphäe in Sachen „Steuerverschwendung“ kann der Gastgeber nun auch auf die Unterstützung von Fachleuten, unter anderem aus der Verbraucherzentrale, zurückgreifen!

Als Spürhunde sind diesmal u.a. Dieter Nuhr, Christopher Posch, Joachim Lambi, Rechtsanwalt und Mediator Franz Obst und Moderatorin Julia Scharf im Einsatz. Daneben stellen prominente Gäste wie die „Küchenchefs“ Mario Kotaska und Ralf Zacherl, Moderator Florian König, Comedian Ingo Appelt, jeweils einen Fall vor, zu dem sie einen besonderen Bezug haben.

In den letzten Sendungen waren es das Langzeitprojekt „BER“, geldverschlingende Geisterbaustellen, Naturschutzgebiete für eine unbekannte Schmetterlingsart oder Aussichtspodeste, die aufgrund ihrer Minimalhöhe gerade einmal die Rasenkante überblickten. Diesmal kümmert sich der mehrfache Comedypreis-Gewinner u.a. um Deutschlands teuerste Autobahn – die neue A44! Die seit den 20er Jahren geplante West-Ost-Achse zwischen Kassel und Eisenach ist nach wie vor eine Dauerbaustelle und hat bis heute hunderte von Millionen Euro verschlungen. Zwei Milliarden Euro sollen es bis Fertigstellung werden – Grund genug für Mario Barth, das Fahrgefühl auf Deutschlands teuersten Straßenmetern ausführlich zu testen. Leider ist der Fahrspaß bereits nach 4,3 Kilometern vorbei, denn das bisher einzige ausgebaute Teilstück endet dort abrupt. Das hier eine „tierische“ Geldverschwendung vorliegt, wird spätestens beim Tunnel Hirschlagen (zwischen Helsa und Hessisch-Lichtenau) deutlich. Hier leben ca. 5.000 Kammmolche, die von der EU unter Artenschutz gestellt wurden, aber in Hessen nicht vom Aussterben bedroht sind. Dem Bundesverkehrsministerium reichten die zwei geplanten Tunnel zum Schutz der Amphibien nicht aus. Nun wird für 50 Mio. Euro Mehrkosten ein 4,1 Kilometer langer durchgängiger Tunnel gebaut – der zweitlängste Tunnel Deutschlands. 50 Mio. Euro, um 5.000 Kammmolchen zu retten: Das macht umgerechnet 10.000 Euro pro Molch!

Ein weiterer Fall von atemberaubender Geldverschwendung ist der Berliner Hauptbahnhof. Das bis heute unvollendete Prestigeobjekt von Hartmut Mehdorn sollte ursprünglich 700 Millionen Euro kosten und kommt bis heute auf satte 1,2 Milliarden Euro. Einer der Gründe für die immense Kostenexplosion, sind die seit 2002 eingelagerten Überdachungssegmente im Wert von 52 Millionen Euro, die man bestellt und bezahlt hat, aber nun doch nicht mehr verbaut. Heißt, die Kosten steigen fröhlich ins Uferlose, aber Bahnpassagiere stehen zum Teil immer noch im Regen. Auch hier wird Mario Barth bei den Verantwortlichen nachfragen und bestimmt eindrucksvolle Erklärungen zu hören bekommen.

© PROMI-OK/RTL

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